Hausstaubmilben Allergie

Früher wurde der „Hausstaub“, ein Gemisch aus Stäuben, Tier- u. Menschenschuppen, Milben, Fasern und Schimmelpilzen als Ursache allergischer Erkrankungen, die ganzjährig auftreten, angesehen.

Seit ca. 1964 ist erst bekannt, dass der Kot der Hausstaubmilbe die allergieauslösende Wirkung hat.

In Deutschland sind es vorwiegend die Milben der Gattung Dermatophagoides.
Sie leben vorzugsweise in stofffaserartigen Gegenständen (Betten, Matratzen, Polstermöbeln, Teppichböden, Teppichen, Vorhängen) und ernähren sich von Hautschuppen (z.B. des Menschen).

Idealer Lebensraum: angenehm temperierte, nicht zu trockene Räume. Besonders Bettmatratzen egal welcher Machart.

Information über den Milbenkreislauf: http://www.allergie-forum.de

Mögliche Anzeichen einer Hausstaubmilben-Allergie sind ein ganzjähriger Schnupfen, der besonders zu Beginn der Heizungsperiode verstärkt auftritt. Zu diesem Zeitpunkt bleiben die Fenster länger geschlossen, der Staub im Zimmer wird durch die Heizungsumluft im gesamten Raum verteilt. Oft entwickelt sich gerade in dieser Schlechtwetterzeit auf den allergischen Schnupfen eine eitrige Nasennebenhöhlenentzündung sowie eine Bronchtitis, so dass bei der ärztlichen Untersuchung dieses infektiöse Geschehen im Fordergrund steht.
Erst die weitergehende Befragung des Patienten, z. B. nach alljährlich sich wiederholenden Infekten in dieser Jahreszeit, nach besonderen Beschwerden
z. B. im Schlafzimmer, in der Nacht und morgends beim Aufstehen, lassen an eine Hausstaubmilben-Allergie denken und lösen eine Allergie-Testung aus.

Click here to change this text